Johann Jakob Bachofen. Das Mutterrecht (1861)

Johann Jakob Bachofen (Basilea, 22 dicembre 1815 – Basilea, 25 novembre 1887)

Johann Jakob Bachofen (Basilea, 22 dicembre 1815 – Basilea, 25 novembre 1887)

Die Herrschaft des Weibes beginnt mit ihrer eigenen Wahl. Die Frau wirbt, nicht der Mann. Die Frau gibt sich zur Ehe, sie schließt den Vertrag, sie wird weder von dem Vater noch von den Agnaten dem Manne gegeben. Dafür spricht, wie bemerkt, schon die innere Konsequenz. Dasselbe fordert aber auch das Vermögensrecht der Gynaikokratie. Wir haben oben gesehen, daß nach dem Mutterrecht nur die Tochter das Vermögen erbt, während der männliche Sprosse davon ausgeschlossen bleibt. Die Frau hat also eine Dos ohne Zutun des Vaters oder der Brüder, und dadurch wird sie in den Stand gesetzt, unabhängig von ihnen, ganz selbständig, eine Ehe abzuschließen. Daß diese Konsequenz richtig ist, das beweist Herodots Nachricht von den Frauen Lydiens: “Die jungen Töchter der Lyder verkaufen sich alle und sammeln sich ihre Aus.steuer, bis sie in die Ehe treten. So statten sie sich selbst aus” (Bachofen)

Annunci

Rispondi

Inserisci i tuoi dati qui sotto o clicca su un'icona per effettuare l'accesso:

Logo WordPress.com

Stai commentando usando il tuo account WordPress.com. Chiudi sessione / Modifica )

Foto Twitter

Stai commentando usando il tuo account Twitter. Chiudi sessione / Modifica )

Foto di Facebook

Stai commentando usando il tuo account Facebook. Chiudi sessione / Modifica )

Google+ photo

Stai commentando usando il tuo account Google+. Chiudi sessione / Modifica )

Connessione a %s...